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Notizen aus Leipzig

Leipzig

Wunderbar! The best of Germany - Leipzig als Tipp auf Platz 1

31. März 2011 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
german

Auf Platz 1 der aktuellen Reisetipps des Guardian findet sich Leipzig völlig zu Recht. Darauf erst mal ein Helles.
1. Leipzig's cutting-edge arts

Leipzig is fast catching Berlin as a setting for innovative arts, particularly the city's Baumwollspinnerei (spinnerei.de), a former factory that now hosts dozens of eclectic galleries and artists' studios. The Spinnerei is the venue for British artist Jim Whiting's Bimbotown Parties (bimbotown.de, next one 2 April), a mix of music, theatre and lots of crazy stuff by artists from all over Europe. Tickets are sought after but some can usually be bought on the door. The cafe at the Galerie für Zeitgenössische Kunst (gfzk.de) is redesigned every two years by artists and called Kafic in its current version after a makeover by artist-architects Apolonija Sustersic and Meike Schalk. Stay in the Meisterzimmer, a room of 116m² right in the middle of the Spinnerei (meisterzimmer.de, €80 for two, €160 for up to six people).
Ich frage mich natürlich, wie lange wir noch auf Jim Whitings kleine Wunderbar bauen könne. Gab´s da nicht Probleme wegen des Brandschutzes? Oder standen solvente(re) Mieter oder Käufer der schönen Spinnereiräumlichkeiten nicht schon Schlange?
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Leipzig

Archiv des Meiner Verlages geht an Leipziger Universitätsbiblothek

Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Das Archiv des Meiner Verlages geht an Leipziger Universitätsbiblothek geht - aus Anlass seines 100-jährigen Bestehens - als Schenkung an dieUniversitätsbibliothek Leipzig.
Der Felix Meiner Verlag wurde 1911 in Leipzig gegründet, wurde 1943 völlig ausgebombt und übersiedelte 1951 nach Hamburg. Auf der Webseite heißt es zum Jahr 1951
  • Politische und wirtschaftliche Gründe zwingen Felix Meiner
    zur Flucht aus Leipzig (Druckgenehmigungen werden verweigert,
    erlittene Kriegsschäden müssen als Einkommen versteuert werden).
  • Neugründung des Felix Meiner Verlages in Hamburg am 1. Oktober.
  • 18 lieferbare Bände in der "Philosophischen Bibliothek".
Das Archiv umfasst die Zeit zwischen demTotalverlust Ende 1943 und dem Todesjahr von Felix Meiner 1965  Am 2. April findet eine Feierstunde statt. Wissenschafts- und buchhandelsgeschichtlich interessanterscheinen insbesondere die Archiv-Bestände unter anderem zur Zensurpraxis in der Sowjetischen Besatzungszone, zur Entwicklung des philosophischen Verlagsprogramms nach Kriegsende einschließlich der jeweiligen Autorenkorrespondenz, der Aufgabe des Leipziger Verlagssitzes und der Übersiedlung nach Hamburg, zur Kooperation mit Verlagen im In- und Ausland, zur Projektadministration, das heißt der Kalkulation des Unkalkulierbaren, sowie zur damaligen Förderpraxis der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Im Rahmen einer kleinen Feierstunde am 2. April wird Verleger Manfred Meiner dem Direktor der Universitätsbibliothek, Prof. Dr. Ulrich Johannes Schneider, das aus etwa 160 Ordnern und Kartons bestehendeKonvolut überreichen. Vereinbart wurde, den Bestand in einer Zusammenarbeit von Prof. Dr. Thomas Fuchs, dem Bereichsleiter Sondersammlungen der Universitätsbibliothek Leipzig, und dem Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig, Lehrstuhl Prof. Dr. Siegfried Lokatis, in den nächsten Jahren für wissenschafts- und buchhandelsgeschichtliche Zwecke zuerschließen, berichtet   LEIPZIG FERNSEHEN.
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Leipzig

Kinowelt zieht von Leipzig nach Berlin-Mitte

30. März 2011 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Der bis­her in Leip­zig an­säs­si­ge Film­ver­lei­her Ki­no­welt ver­la­gert sei­nen Haupt­sitz und zieht am 1. Sep­tem­ber die­ses Jah­res nach Ber­lin um. Mit etwa 120 Mit­ar­bei­tern wird Ki­no­welt in einem Bü­ro­ge­bäu­de in der Neuen Pro­me­na­de 4, di­rekt am Ha­cke­schen Markt, eine 2.260 qm große Flä­che nut­zen. Das Ge­bäu­de ge­hört einer Stif­tung und be­fin­det sich in un­mit­tel­ba­rer Nach­bar­schaft zur FFA Film­för­de­rungs­an­stalt. Die Mak­ler von Col­liers Ber­lin ver­mit­tel­ten die neuen Räum­lich­kei­ten an Ki­no­welt, schreibt die Immobilienzeitung heute.
Tja, schade.
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Buch Listen Literatur

Gelesen Rainer Moritz´Überlebensbibliothek

25. März 2011 Gepostet von Unknown 0 Kommentare

Kein neuer Kanon soll es sein, heißt es gleich auf Seite 10. Aber irgendwie ist es doch einer geworden. Moritz unterteilt allerdings nicht nach Epochen, o.ä., sondern nach Themen.Nach lebensbewegenden Themen
Hier seine Schubladen:

• Mit sich selbst zurechtkommen
• Mit Schwächen und Lastern leben
• Das Leben bestehen, im Kleinen wie im Großen
• Sich an fremde Orte begeben
• Mit anderen Menschen zurechtkommen (oder auch nicht)
• Über Gott und die Welt nachdenken
• Im Durcheinander von Erotik, Sex und Liebe klüger werden
• Mit existenziellen Erfahrungen zurechtkommen
• Zuletzt ein Hinweis auf Nebenwirkungen ...

Und dazu werden die jeweisl "passenden" Bücher kurz besprochen, darunter etwa Hans Christian Andersen, Das hässliche Entlein, Sibylle Berg, Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot aber auch Wilhelm Busch, Die fromme Helene oder Heimito von Doderer, Die erleuchteten Fenster.

Eine komplette Liste gibts bei www.lesekost.de
Klar, dass Fitzgerald, Der große Gatsby oder Flaubert, Madame Bovary dabei sind. Ich freu mich über  Theodor Fontane, Der Stechlin oder Friedrich Glauser, Wachtmeister Stude, aber auch Rene Goscinny, Der kleine Nick oder Helene Hanff; 84, Charing Cross Road, Philip Roth, Sabbaths Theater, Theodor Storm, Immensee,Mark Twain, Tom Sawyers Abenteuer,Karl Valentin, Buchbinder Wanninger oder Richard Yates, Zeiten des Aufruhrs.
Ob diese Sammlung von Büchern für alle Lebenslagen neue Leser erschließt, bezweifle ich. Mir scheint sie eher Anregungen für den versierten Leser zu geben. Neue Buchkunden wollen sich weder  vorher noch nachher lange mit einem Roman auseinandersetzen, sondern sie wollen mal was lesen. Ich habe mich gut wiedergefunden.
Deutschlandradio
Perlentaucher
Warum lese ich? Was erwarte ich von
Literatur?
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Leipzig

Eine Million für neue Technik in Semperoper

Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Eine Million für neue Technik in Semperoper meldet BILD am 24. März 2011. "Sachsen investiert für neue Technik in der Dresdner Semperoper rund eine Million Euro. Mit dem Geld soll die Inspizientenanlage erneuert werden, wie das Immobilienmanagement Sachsens am Donnerstag mitteilte." Klar, dafür werden eben mal eben die Gelder für die Kulturraumförderung gekürzt. Leipzig bekommt dafür eben ab Herbst 2011 eine Million pro Jahr weniger. Da passts doch wieder...
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Buchmesse Leipzig

Preis der Leipziger Buchmesse 2011

18. März 2011 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Der Preis der Leipziger Buchmesse 2011 geht an Clemens J. Setz, Henning Ritter und Barbara Conrad.
Am 17. März 2011 wurde zum siebten Mal der Preis der Leipziger Buchmesse verliehen. Nominiert waren jeweils fünf Autoren oder Übersetzer in den Kategorien "Belletristik", "Sachbuch/Essayistik" und "Übersetzung".

Die Jury unter Vorsitz von Verena Auffermann entschied sich für:
Kategorie Belletristik:
Clemens J. Setz, Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes
(Suhrkamp Verlag)

Zur Begründung:
Der Preis der Leipziger Buchmesse geht an Clemens J. Setz’ Erzählband „Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes“. Den Ausschlag gaben die Kühnheit der Konstruktion, die Eigenwilligkeit der Sprache und die Konsequenz des Konzepts, das zu gleichermaßen originellen wie unheimlichen Geschichten führte. Sie machen mit einem ernüchternden Menschenbild ernst, das wir wissenschaftlich längst akzeptiert haben, aber kulturell bislang erfolgreich überspielen. Das Erzählpersonal setzt sich aus Eltern zusammen, die mit ihren Kindern nichts anfangen können, aus Paaren, die ihre Verfallszeit längst überschritten haben, aus Einzelgängern, Außenseitern und rituellen Opfern, die sich das Selbstmitleid nicht mehr leisten, zum Selbstmord nicht in der Lage sind und am Nullpunkt des sinnvollen Lebens dahinvegetieren. Bei Setz hat die Einbildungskraft das Schlimmste immer schon vorweggenommen, seine Figuren immu nisieren sich gegen den Schmerz und lagern ihr natürliches Empathie-Vermögen in animistische Dingbeschwörungen aus. In dieser moralfreien, von Illusionen desinfizierten Welt wird der Sadismus zum letzten Kanal des Transzendenzbegehrens.
In seiner bewusst artifiziellen, hochverspiegelten Prosa porträtiert sich der Autor als Exorzist einer aus den Fugen geratenen Phantasie, als moderner Schamane in Blaubarts letzter Kammer, der im fahlen Flimmern der Medialität die Schmutzarbeit des Zuendedenkens für uns erledigt. Sein Personal teilt sich in jene, die sich aus dem Dekorum der Humanität lustvoll herauswinden, um alle Hemmungen fallen zu lassen, und andere, die sich in die Einsamkeit des reinen Beobachters retten. Im Verbund mit diesen Ortlosen gelingen ihm die stärksten Effekte. In Erzählungen wie „Das Riesenrad“ und „Kleine braune Tiere“ skizziert er eine Menschheit im Wartezustand, ohne Leitbilder und Ideale, losgelöste Astronauten im Raumschiff Erde, auf der Abschussrampe, aber ohne Ziel. Der Preis würdigt ein düsteres, mit Überraschungen aufwartendes Prosalabor, in dem ein junger Autor sich traut, mit den Mitteln der Sprache Va-banque zu spielen.

Der Autor:
Clemens J. Setz wurde 1982 in Graz geboren. Er studierte Mathematik und Germanistik in Graz. Sein literarisches Debüt erfolgte mit dem Roman Söhne und Planeten (Residenz 2007). Clemens Setz erhielt mehrere Auszeichnungen, u.a. den Ernst-Willner-Preis im Rahmen des Ingeborg-Bachmann-Wettbewerbs 2008. Sein zweiter Roman Die Frequenzen (Residenz 2009) wurde für den Deutschen Buchpreis nominiert und mit dem Literaturpreis der Stadt Bremen 2010 ausgezeichnet.

Kategorie Sachbuch/Essayistik:
Henning Ritter, Notizhefte (Berlin Verlag)

Zur Begründung:
Henning Ritters Notizhefte sind ein ungewöhnliches Buch, nicht nur weil es Gelehrsamkeit auf eine leichte Art präsentiert, anmutig, freundlich, nie grimmig, sondern in der Form des Aphorismus, der Reflexion, des Kurzessays, der kritischen Bemerkung. Sprache und Bildung werden hier virtuos gehandhabt. Die „Notizhefte“ erlauben es dem Leser, den Autor beim Gespräch mit dessen Vertrauten aus der Geistesgeschichte zu belauschen. Er erwischt sie in dem Augenblick, da sie sich unbeobachtet glauben und ihre Leidenschaften unverstellt äußern. Es sind dies - und das erhöht das Vergnügen in diesem Fall - Leidenschaften des Denkens und des Formulierens.

Dem Leser erschließen Ritters Notizen Ideengeschichte seit der Französischen Revolution; sie führen ihn auf Trampelpfade, Schleichwege und rasch stellt er, stellt sie fest, dass er mit Ritter rascher vorankommt als mit mancher Monographie, die ihn auf Avenuen locken will. Hier geht es nicht ums Gepränge, sondern ums Unerledigte. Ritter nutzt die Motive alteuropäischen Denkens für die Selbstverständigung über die „Berliner Republik“.

Das Buch beginnt mit einer Frage: „Was wiegt schwerer, moralisches oder intellektuelles Versagen?“ Nach der Lektüre dieses Buches weiß man, dass es unmoralisch ist, sich intellektuell keine Mühe zu geben, sich mit Vorgestanztem zu bescheiden. Gut, dass es dieses Buch gibt - es lädt dazu ein, durch schöne Anstrengung und intensive Plaudereien mit sich selbst bekannt zu werden.

Der Autor:
Henning Ritter, 1943 in Seiffersdorf (Schlesien) geboren, war von 1985 bis 2008 in der F.A.Z. verantwortlich für das Ressort "Geisteswissenschaften". Es liegen zahlreiche Publikationen von ihm vor, u.a. als Herausgeber von Rousseaus Schriften und Montesquieus Meine Gedanken - Aufzeichnungen; zuletzt veröffentlichte er Die Eroberer. Denker des 20. Jahrhunderts (C.H. Beck 2008). Henning Ritter wurde im Jahr 2000 die Ehrendoktorwürde der Universität Hamburg verliehen, 2005 erhielt er den Ludwig-Börne-Preis.

Kategorie Übersetzung:
Aus dem Russischen von Barbara Conrad:
Lew Tolstoi, Krieg und Frieden
(Carl Hanser Verlag)
Zur Begründung:
"Geduld und Zeit" brauchte Kutusow, nach Tolstois Worten, um Napoleon zu schlagen. Geduld und Zeit hat auch Barbara Conrad gebraucht. Ihre Neuübersetzung von Krieg und Frieden ist eine enorme Leistung an Energie und Ausdauer. Sie ist überdies ein Meisterwerk der Sprachkunst und übertrifft, nach Meinung der Jury, alle ihre Vorgänger. Wo diese gern Passagen kürzten, lange Satzperioden aufteilten, das Französische eindeutschten, immer nach der schönsten Entsprechung suchten, bleibt Barbara Conrad ganz nah beim Geist des Originals. Das Ergebnis ist kein geglätteter, polierter Tolstoi, sondern ein Rohdiamant, wie ihn der Schriftsteller selbst herstellen wollte, jenseits aller künstlichen Eleganz. Es ist Tolstoi in all seiner "Knorrigkeit", wie sie von den Zeitgenossen etwas verwundert konstatiert wurde. Barbara Conrads Tolstoi ist kein Konsumgut geworden, er bleibt eine Herausforderung, die Lektüre eine Ozeanüberquerung, Flauten und Stürme inbegriffen, keine schnelle, lustige Flussfahrt. "Tolstois Prosa hält Schritt mit unserem Puls", hat Nabokov einmal gesagt. Jetzt können auch wir deutschen Leser nachvollziehen, was er gemeint hat. Dafür erhält Barbara Conrad den Preis der Leipziger Buchmesse für Übersetzung.

Die Übersetzerin:
Barbara Conrad wurde 1937 in Heidelberg geboren. Nach einer Bibliothekarsausbildung studierte sie Slawistik, Anglistik und Germanistik. 1971 promovierte sie mit der Arbeit I.F. Annenskijs poetische Reflexionen. Danach arbeitete Barbara Conrad bis 1982 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin am Slawistischen Institut der Universität Heidelberg und hatte Lehraufträge in Kassel. Seither ist sie freiberuflich als Übersetzerin (u.a. Tschechow, Tolstoi, Pasternak) und Herausgeberin tätig.

Die Nominierten für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011

In diesem Jahr hatten 131 Verlage insgesamt 480 Titel eingereicht, die bis zur Leipziger Buchmesse 2011 erschienen sind. Die siebenköpfige Kritikerjury nominierte jeweils fünf Autoren bzw. Übersetzer in den Kategorien Belletristik, Sachbuch/Essayistik und Übersetzung für den Preis der Leipziger Buchmesse 2011:

Nominiert in der Kategorie Belletristik:


* Anna Katharina Fröhlich: Kream Korner (Berlin Verlag)

* Arno Geiger: Der alte König in seinem Exil (Carl Hanser Verlag)

* Wolfgang Herrndorf: Tschick (Rowohlt Berlin Verlag)

* Clemens J. Setz: Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes (Suhrkamp Verlag)

* Peter Stamm: Seerücken (S. Fischer Verlag)


Nominiert in der Kategorie Sachbuch/Essayistik:

* Patrick Bahners: Die Panikmacher. Die deutsche Angst vor dem Islam. Eine Streitschrift (C.H. Beck)

* Andrea Böhm: Gott und die Krokodile. Eine Reise durch den Kongo (Pantheon Verlag)

* Karen Duve: Anständig essen. Ein Selbstversuch (Galiani Verlag Berlin)

* Marie Luise Knott: Verlernen. Denkwege bei Hannah Arendt (Matthes & Seitz Berlin)

* Henning Ritter: Notizhefte (Berlin Verlag)

Nominiert in der Kategorie Übersetzung:

* Barbara Conrad: Krieg und Frieden von Lew Tolstoi, aus dem Russischen neu übersetzt und kommentiert (Carl Hanser Verlag)

* Ralph Dutli: Fatrasien. Absurde Poesie des Mittelalters (Autor anonym), aus dem Altfranzösischen, (Wallstein Verlag)

* Maralde Meyer-Minnemann: Mein Name ist Legion von António Lobo Antunes, aus dem Portugiesischen (Luchterhand Verlag)

* Terézia Mora: Ein Produktionsroman (zwei Produktionsromane) von Péter Esterházy, aus dem Ungarischen (Berlin Verlag)

* Dagmar Ploetz: Unter dieser furchterregenden Sonne von Carlos Busqued, aus dem argentinischen Spanisch (Antje Kunstmann Verlag)

Der Preis der Leipziger Buchmesse wurde 2011 zum siebten Mal verliehen. Die Auszeichnung ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. Dotiert ist er mit insgesamt 45.000 Euro. Der Freistaat Sachsen und die Stadt Leipzig unterstützen den Preis der Leipziger Buchmesse. Partner ist das Literarische Colloquium Berlin (LCB), Medienpartner sind die Wochenzeitschrift DIE ZEIT und das Magazin buchjournal.
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Zukunft

it doesn´t get better

11. März 2011 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
john_giorno

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Gelesen: Siri Hustvedt Die Leiden eines Amerikaners

9. März 2011 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Wir waren beide von Hustvedts drittem Buch begeistert. Deswegen habe ich mir jetzt - allein - mal  den letzten Roman, erschienen schon 2008 vorgenommen.
Ein gutes Buch, aber ich hatte Was ich liebte als großartig in Erinnerung, dieses Niveau schien mir nicht ganz erreicht.

Nach dem Tod des Vaters sichten der New Yorker Psychoanalytiker Erik und seine Schwester Inga dessen Arbeitszimmer, archivieren seine Notizbücher, seine Briefe und Tagebücher. Und dazwischen, als wäre es seine Absicht gewesen, dass sie es finden, ein Brief, der auf ein lange zurückliegendes Geheimnis verweist. Die Suche führt sie zurück in die Familiengeschichte, aber es ist vor allem alles andere, die welt da draußen dieErik Davidsen schwanken sieht, etwa in der tiefen Trauer und in der Verstörung seiner Schwester nach dem Tod ihres Mannes und in seiner Nichte, die am 11. September Menschen aus den Türmen hat springen sehen. Aber auch Davidsens Patienten spielen ihre Rolle.
EIn weiterer Erzählstrang dreht sich um die am Ende unerfüllte Liebe zu seiner neuen Untermieterin, der ungemein attraktiven Jamaikanerin Miranda, die mit ihrer
Tochter Eggy bei ihm  einzieht. Aber weder die Suche nach dem Geheimnis des Vaters noch die Lioebesgeschichte machen das Buch aus uznd enden beide relativ unspektakulär. (Auch wenn es gut ist, dass die Liebesgeschichte nicht mit einem happy end endet,)
Irgendwo las ich in diesem Zusammenhang, "dass die Zeit Wunden heilt, gilt einfach nicht. Das Trauma bleibt von der Zeit unberührt." mhm.
Belletristik: Glück ist wie eine lädierte Katze | Literatur | ZEIT ONLINE

Lesenswert ist dieses rätselhafte Buch auf jeden Fall.
http://www.perlentaucher.de/buch/29103.html

http://www.die-leselust.de/buch/1311.html
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Buch Leipzig

Zweitausendeins zieht nach Leipzig

4. März 2011 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Der Zweitausendeins-Verlag verlässt Frankfurt. Zum Sommer dieses Jahres will er seine Zentrale nach Leipzig verlegen, meldet die Frankfurter Neue Presse
Das ist doch mal eine erfreuliche Meldung, auch wenn der Verlag in erheblichen Schwierigkeiten steckt. Der Verlag soll die Räumlichkeiten nutzen, die die nach Berlin ziehende Kinowelt hinterlässt. Alles in allem wohl ein Nullsummenspiel. Und man muss hoffen, dass der Verlag überlebt. Ausschlaggeb end für die Entscheidung waren wohl Michale Kölmel (ehemaliger Besitzer der Kinoiwelt) - Dank dafür, und di8e sogenannten weichen Standortfaktoren der Stadt Leipzig. Buchreport
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