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Wunderschön! Bitte, Fahradmanufakturer dieser Stadt, baut das für mich. Rahmen habe ich schon da. Original Diamant 70er.
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Ein zweiter Punkt, den ich kritisch sehe, ist die möglicherweise negative psychologische und gesellschaftliche Wirkung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Ich habe es am eigenen Leib erlebt, wie heute schon Menschen, denen seitens der Gesellschaft die Leistungsfähigkeit im Arbeitsleben abgesprochen wird, alle Chancen auf dem Arbeitsmarkt von vornherein verwehrt werden. Ich bin Rollstuhlfahrer und durfte mir auf dem Arbeitsamt anhören: “Ich sag’s Ihnen gleich, Sie sind nicht vermittelbar!”. Der Vermittler, der das sagte, hat sich vorher nicht mal über meine durchaus gute berufliche Qualifikation informiert, sondern einfach seinen Vorurteilen freien Lauf gelassen. Ich habe die Befürchtung, daß behinderte und andere Menschen, die arbeiten wollen, aber in einer Lage sind, die es ihnen heute schon schwer auf dem Arbeitsmarkt macht, mit dem Grundeinkommen noch mehr im Abseits landen, weil man dann seitens der Arbeitgeber argumentieren wird: “Ach, der hat ja sein Grundeinkommen, wieso sollte ich den einstellen?”.Dieses Argument ist durchaus schlüssig, man muss tatsächlich fragen, ob es nicht gerade unter dem Aspekt der sozialen Gerechtigkeit sinnvoller wäre, die Forderung nach einer bedarfsabhängigen, armutsfesten und repressionsfreien Grundsicherung - etwa unter dem Dach einer solidarischen Bürgerversicherung - zu erheben. Eine kritische Auseinandersetzung findet sich in diesem Text von Christoph Butterwegge . Mehr auch auf den Seiten der Zeitung der Linken in Sachsen, etwa die Besprechung von Vanderborght/Van Parijs: Ein Grundeinkommen für alle? Geschichte und Zukunft eines radikalen Vorschlags.
Der Frankfurter Suhrkamp-Verlag zieht nach Berlin. Während die "FAZ" von einem "revolutionären Akt" schreibt, relativiert Deutschlandfunk-Literarredakteur Hajo Steinert. Gemessen werde ein Verlag nicht daran wo er zu Hause sei, sondern "welches Geistesgut er vertreibt", so Steinert. dradio.deDas fünfmalige Aufzählen von Hanser und Rowohlt macht deutlich, der Umzug ist Quatsch, die Inhaberin hat sowieso keine Ahnung, und, und. Bis hin zur Zentralisierung der Kultur in Frankreich wurde alles aufgezählt, was die (negative) Folge sein könnte. Achja, das Stammhaus in Frankfurt/Main müsse saniert werden, sei zu teuer, deshalb seilt sich Frau Ulla Unseld-Berkéwicz ab. Nein, D-Radio, das fand ich wirklich schwach.
Die Geschichte des Peter Köhncke ist eine eigenartige Geschichte. Keine, die von strahlendem Heldentum berichtet oder von offenem Widerstand. Sie erzählt davon, wie Menschen wie er in der DDR fertiggemacht wurden, nur weil sie anders als die Masse waren.Man merkt beim Lesen dieser wirklich interessanten Geschichte, dass recherchiert wurde, Leute befragt, in Archiven gewühlt und möglicherweise sogar an die entsprechenden Schauplätze gereist. Das kriege ich als unbezahlter Blogger bei allem Spaß daran nicht hin. Ist schade, ist aber so. Und genau dafür zahlen wir der Zeitung Geld, denn diese Leute müssen bezahlt werden. Die Druckkosten einer Printausgabe machen nur einen Bruchteil aus.