Aus der Verschwörungsecke: Das habe ich gerade im Perlentaucher gelesen. "Ein Satz des demokratischen Kongress-Abgeordneten Jim Moran sorgt in der amerikanischen Öffentlichkeit für Aufregung. So soll er Anfang März gesagt haben: "Wäre da nicht die starke Unterstützung der jüdischen Gemeinschaft für diesen Irak-Krieg, würden wir das alles nicht tun." Laut dem Economist bilden solche Aussagen jedoch keineswegs die Ausnahme. Mehr und mehr werden Vermutungen und Vorwürfe laut, die jüdische Lobby in den USA fungiere als Kriegsanstifter. "Was auch seine Fehler sein mögen, ist Jim Moran nicht der einzige, der Verdacht hegt angesichts der Tatsache, dass so viele Falken in der Bush-Regierung, unter anderem der stellvertretende Verteidigungsminister, Paul Wolfowitz, und der Chef des Verteidigungs-Gremiums im Pentagon, Richard Perle, zufällig Juden sind. Nach und nach beginnen Leute aus dem linken wie aus dem rechten Lager in der Öffentlichkeit zu behaupten, was einige Gemäßigte insgeheim flüstern: dass der Krieg gegen den Irak vorangetrieben worden ist von einer Intrige jüdischer Hardliner, die mehr an der Sicherheit Israels interessiert sind, als daran, Amerikas nationale Interessen zu fördern." Was für den Economist das Aufleben eines dunklen Kapitels der amerikanischen Vergangenheit bedeutet, als nämlich in den dreißiger Jahren der jüdischen Gemeinschaft vorgeworfen wurde, die USA in den Zweiten Weltkrieg verwickeln zu wollen." Hier der komplette Artikel unter
Economist.com | Conspiracy theories
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