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Notizen aus Leipzig

Buch

Gelesen:John Haskell Amerikanisches Fegefeuer

27. Januar 2011 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Ganz beeindruckend mit etwas verwirrendem Ende fand ich den Roman von John Haskell. Am Anfang fand ich mich: der Held sucht und vermisst seine Frau, die bei einem Unfall gestorben ist - und er auch. Diese Pointe kam überraschend, erklärt zwar den Schluss, war aber nicht notwendig, das macht es so Mytery mäßig. Der Held reist auf der Suche durch die USA - erinnert damit etwas an Kerouac - und stellt philosophische Betrachtungen an. Die Passagen die an das gemeinsame Leben ujnd die gemeinsame - unmögliche - Zukunft erinnern sind sehr bewegend.
Da der Protagonist auch tod ist, muss er durchs Fegefeuer gehen und alle sieben Todsünden absolvieren. Diese sind als Kapitelüberschriften bisweilen mitten im Text zu finden. Fand ich etwas verwirrend, allzumal mein Latei n atürlich nichtg ausreicht, um die Wörter als Todsünden zu übersetzen.
Müsste eigentlcih desqwegen gleich n nochmal gelesen werden, da die Kapietel ja einzelnen zugeordnet sind. Das Kapitel in dem er als Penner am Strand lebt, ist also die Trägheit...usw. Mehr beim perlentaucher.
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Buch Leipzig Verlage

Der nächste geht

Gepostet von Unknown 0 Kommentare
De Gruyter zieht sich aus Leipzig zurück

Der Berliner Wissenschaftsverlag De Gruyter schließt seinen Leipziger Standort. Wie die „NZZ“ meldet, wurde den zwölf Festangestellten gekündigt.

Hintergrund der Schließung: Die drei großen Editionen, die bislang an der Pleiße betreut wurden, werden verlagert. Beim „Allgemeinen Künstlerlexikon“ soll künftig das Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München die Regie führen. Das „Deutsche Literatur-Lexikon“ und „Kürschners Deutschen Literatur-Kalender“ sollen zwar in Eigenregie fortgeführt werden, aber laut „NZZ“ an anderen Standorten. buchreport  Nachrichten Verlage Abbau an der Pleiße
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fast rap

18. Januar 2011 Gepostet von Unknown 0 Kommentare


Da wird man ja schon beim Zuhören durstig.

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19.Jahrhundert Buch Rezension

Nanas Aufstieg und Verfall

9. Januar 2011 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Mir fehlt leider noch Band 19, dann ist die wunderbare Gesamtausgabe von Zolas Roman-Zyklus Les Rougon Macquart aus dem Kurt Wolff Verlag komplett. Aber das sind ja einige Bände zum lesen. Der
neunte Band handelt vom Aufstieg einer aus sozial schwachen Verhältnissen kommenden Straßendirne bis in höchste gesellschaftliche Kreise.

Zum ersten Mal erwähnt wird Nana im Roman L’Assomoir - Der Totschläger, in dem es um ihre Eltern und vor allem ihre alkoholkranke Mutter Gervaise Macquart geht.
Die von ihrem Liebhaber Auguste Lantier verlassene Wäscherin Gervaise Macquart schlägt sich durchs Leben. Er nimmt ihr ganzes Geld mit und hinterlässt als einziges Andenken die beiden gemeinsamen Söhne Claude und Etienne.Sie heiratet den anständigen Arbeiter Coupeau und verlebt einige glückliche Jahre. Sie bekommen eine Tochter, die „Nana“ genannt wird. Als Coupeau durch einen von der kleinen Nana miterlebten und teils mitverschuldeten Unfall arbeitsunfähig wird, verfällt er dem Alkohol und stürzt die Familie ins Unglück und den finanziellen Ruin. In dieser Situation taucht erneut Lantier auf und eröffnet eine ménage à trois. Gervaises kleinbürgerliche Moral verfällt zusehends. Nach Coupeaus alkoholbedingtem Tod wird sie zur Prostituierten. Nach einiger Zeit verhungert sie eines kalten Winters in einem Loch im Treppenhaus einer Mietskaserne.
Im Roman Nana erlebt sie den großen Durchbruch durch ihre nackt interpretierte Rolle im Theaterstück La Blonde Vénus im Théâtre des Variétés. Männer aus allen Schichten werfen sich ihr ab diesem Zeitpunkt zu Füßen. Durch geschickte Manipulation ihrer Verehrer steigt sie die gesellschaftliche Leiter hinauf. Im Verlaufe des Romans verdreht Nana den Männern reihenweise den Kopf, ruiniert sie finanziell und moralisch und korrumpiert so die Gesellschaft des Second Empire. Sie geht dabei ohne Skrupel vor, prostituiert sich und führt durch ihre wechselnden Liebhaber ein aufwendig-luxuriöses Leben.

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Sei dumm.

5. Januar 2011 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Sei dumm!
Dies wünsch' ich dir zum neuen Jahr!
Warum?
Weil Dummheit in dem alten Jahr
So manches Schöpsen Glück gebar.
Darum
Sei dumm!

Christian Friedrich Daniel Schubart (1739-1791)
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