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Notizen aus Leipzig

Magazin

New Yorker zum Iran

28. Februar 2007 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
The Coming Wars - heißt die Artikelserie im New Yorker zum bevorstehenden Iran-Krieg. "This week, Seymour M. Hersh writes about the Bush Administration’s redirection of the war on terrorism. In 2005, he wrote about the Administration’s contingency plans for a possible war with Iran."
"A Strategic Shift", “The Iran Plans”; “Last Stand”; “The Next Act.” - waren die Artikel von Star-Journalist Seymor Hersch.
Besprechung nach der Lektüre.
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Buch Geschichte Gesellschaft Rezension

Gelesen: H A Winkler Der lange Weg nach Westen

23. Februar 2007 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Heinrich August Winklers "Der lange Weg nach Westen" in zwei Bänden - Band 1: Deutsche Geschichte vom Ende des Alten Reiches bis zum Untergang der Weimarer Republik und Band 2: Deutsche Geschichte vom "Dritten Reich" bis zur Wiedervereinigung ist tatsächlich lesenswert. "Winkler schreibt flüssig, anschaulich und spannend. Das macht - für einen deutschen Fachhistoriker keineswegs selbstverständlich - sein Buch für einen breiten Leserkreis attraktiv. Nicht nur die erste umfassende Historiographie der Deutschen seit der Vollendung ihrer 'Einheit in Freiheit' setzt sein eindrucksvolles Werk Maßstäbe. Sondern auch als der Appell eines streitbaren, ebenso besonnenen wie begeisterten Demokraten, diese mit viel Glück errungene Freiheit mit mut und Klugheit zu verteidigen," schreibt Richard Herzinger in der ZEIT. Und: "Der undogmatische Linksliberale Winkler hat eine hochreflektierte Darstellung geschrieben, die als Lesewerk den Stoff verfügbar macht und zugleich als Problemgeschichte die Debatten über Wege und Abwege der deutschen Geschichte auf ein neues Niveau bringt," so Ulrich Speck in der Frankfurter Rundschau.
H.A. Winkler folgt seinem Motto: Erzählen heißt erklären, warum es so gekommen ist.
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Neuer Europa Verlag in Leipzig

22. Februar 2007 Gepostet von Unknown 5 Kommentare
Der Europa Verlag wurde 1933 als Emigrantenverlag von E. Oprecht in Zürich gegründet, hatte ab 1946 seinen Sitz in Zürich und Wien, ab 1953 als eigenständiger Verlag im Besitz des Verlags des Österreichischen Gewerkschaftsbundes. 1992 ist er in Privatbesitz übergegangen, ab 1994 mit Sitz in Wien und München, seit 1999 in Wien und Hamburg. Programmschwerpunkte sind Belletristik, Sachbücher zu aktuellen Themen der Zeit, Biographien, Film und anderes. Die Webseite gibt es nicht mehr. Unter archive.org findet sich der kurze Verweis

Europa Verlag GmbH meldet vorläufige Insolvenz an (am 3.03.06)
03.03.2006 Europa Verlag GmbH meldet vorläufige Insolvenz an
Aufgrund der in den letzten Monaten zunehmenden ... mehr ...


Nach Konkurs wurde er als Neuer Europa Verlag wiedergegründet und sitz - jedoch wohl ohne backlist - Leipzig. Trotzdem schön. Der Teilverlag rotbuch wurde von der Eulenspiegelverlasgruppe übernommen, wie die LVZ heute meldet:

Die Eulenspiegel Verlagsgruppe in Berlin hat den Rotbuch Verlag übernommen. Er solle nach der Trennung von der Europäischen Verlagsanstalt (EVA) „nun wieder eigene Wege beschreiten“, teilte Eulenspiegel gestern mit. Eulenspiegel übernimmt, rückwirkend zum 1. Februar, Marketing, Vertrieb und Herstellung.
Rotbuch wird laut Eulenspiegel-Geschäftsführer Matthias Oehme als eigenständiger und unabhängiger Verlag fortgeführt, Krimi und Belletristik würden weiterhin gepflegt. „Das linkskritische, zeitgeschichtlich-politische Sachbuch wird, anknüpfend an ältere Rotbuch-Traditionen, ausgebaut.“ Die für 2007 angekündigten Bücher erscheinen in Kürze, einige davon bereits zur Leipziger Buchmesse, auf der sich bereits „ein erneuerter Rotbuch Verlag“ präsentiere.
Der Rotbuch Verlag wurde 1973 in Berlin als Abspaltung von einigen Mitarbeitern des Verlags Klaus Wagenbach gegründet. Auch das Kursbuch, herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger, erschien zunächst hier weiter. Seit 1994 gehörte Rotbuch zur Europäischen Verlagsanstalt. Zu den Autoren gehören Herta Müller, Richard Wagner, Libuse Monikova, Thomas Brasch, F.C. Delius, Heiner Müller, Yaak Karsunke, Peter Paul Zahl.


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Buch Rezension

Gelesen Axel Hacke Aus meinem Leben

21. Februar 2007 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Axle Hacke arbeitete von 1981 bis 2001 bei der Süddeutschen Zeitung und war dort - laut Wikipedia unter anderem Autor der Kolumne Streiflicht. Einmal wöchentlich erscheint im SZ-Magazin der Süddeutschen Zeitung seine Kolumne „Das Beste aus meinem Leben“. Die Zusammenstellung ist ganz gut, obwohl man nicht alle hintereinander lesen kann. Alle sind auch nicht so lustig. Aber er ist ein genauer Beobachter, ich habe mich oftmals "wiedererkannt", da er über die angenehmen kleinen Problemchen des mittelschichtigen Durchschnitts schreibt. Denn das Anbringen einer Gardinenstange ist nicht wirklich existenziell, aber ich kenne das auch. "Was ist das nur für eine Scheiß-wand, fünf Dübel nebeneinander und keiner hält....aaaaarggh."
Wers mag, solls lesen.
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Bibliothek Buch

Buchgrößen

Gepostet von Unknown 1 Kommentare
Das musste mal gesagt werden: In den Beschreibungen der Buchtitel finden sich folgende Angaben zu den Buchformaten.


12° Duodez entspricht: unter 15 cm
Kl.8° Oktav entspricht: 15 bis 18 cm
8° Oktav entspricht: 18 bis 22,4 cm
Gr.8° Oktav entspricht: 22,5 bis 25 cm
4° Quart entspricht: 25 bis 30 cm
Gr.4° Quart entspricht: 30 bis 35 cm
Fol. Folio entspricht: 35 bis 45 cm
Gr.Fol. Großfolio entspricht: 45 bis 55 cm
Imp.Folio Imperialfolio entspricht: über 55 cm
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Geht doch nach drüben!

20. Februar 2007 Gepostet von Unknown 1 Kommentare
Ob die Universität Leipzig mit dieser Entscheidnung so gut fährt, weiß ich nicht: Studienort Osten sueddeutsche.de

Im Osten sind die Studenten außerdem zufrieden, wenn die Kurse überschaubar bleiben. In Sachsen waren zum Wintersemester zwei Drittel der Studiengänge zulassungsbeschränkt, 39 Prozent mehr als im Vorjahr. Schüler aus Hamburg oder München hätten also oft gar keine Chance, in Sachsen zu studieren. An der Uni Leipzig sank die Zahl der Erstsemester von 6000 im Jahr 2005 auf 4000. Im Bachelor-Studium wolle man in Seminaren höchstens 30 Studenten haben, sagt der Prorektor für Lehre, Wolfgang Fach. Es gebe aber auch Angebote wie Romanistik, in denen noch Studenten Platz gehabt hätten; hier fehlten Bewerber. Leipzig werde gerne mehr Studenten aus dem Westen nehmen, sagt Häuser. Doch auch er warnt davor, den Osten zum bloßen "Auffangbecken" zu machen.





Fakt ist wohl, den Studienbedingungen kommt es zugute. (Leider werden wir auf diese Weise aber wohl den Status der größten sächsischen Stadt verlieren. Aber das ist auch schon wieder lustig, da der Dresdner Penisneid jetzt schon aufgewühlt wird á la, 'wir sind die Größten'.Provinziell eben.) Dass die kleineren Studiengänge, die für das Profil einer Uni so wichtig sind, nicht gefüllt wurden, ist eigentlich unverständlich. Denn gerade im Zuge des naturwissenschaftlich dominierten Umbaus der Unis zu bloßen Arbeitsmarktbelieferern - 4 Semester verschultes Studium - Bachelor - ab ins Büro als besserer Abiturient - sollten gerade diese Fächer besonders gestützt und geschützt werden.
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Leipzig Theater

Langeweile im Schauspiel

15. Februar 2007 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Gestern im Schauspiel Leipzig, auch aufgrund dieser Bewertung Schauspiel Leipzig im Kreuzer den Hauptmann von Köpenick gesehen. Anna Postels schreibt im Kreuzer
Was die richtige Kleidung alles bewirken kann, zeigt sich gleich zu Beginn. Hauptmann von Schletow dreht durch, nachdem er in seine neue Uniform gestiegen ist. Wie ein von der Tarantel gestochenes Fohlen hüpft Torben Kessler über die Bühne, flattert mit den Armen wie ein Adler, winkt überschwänglich und glücklich ins Publikum wie ein Popstar und reckt stolzierend die Brust nach vorne wie ein eitler Gockel.
Mit diesem starken Bild beginnt Carl Zuckmayers "Der Hauptmann von Köpenick" im Schauspielhaus. Das Stück von 1931 ist eigentlich als olle Kamelle verschrien, doch Regisseur Tilmann Gersch wartet hier mit einer überraschenden Inszenierung auf; sehr heutig ohne peinlich aufmotzende Exzesse, sehr witzig und unterhaltsam ohne Schenkelklopferhumor.
...
Kreuzer, Februar-Ausgabe


Also bei aller Liebe, das fand ich ja nun gar nicht. Laaaangatmig, zweieinhalb Stunden. Das eigentlich gute Stücjk kam mir vor wie bisschen Volkstheater, aber mit quälend langen Pausen dazwischen. Quälend lang. Wir mussten in der Spielpause raus. Obwohl das vielelicht nicht zum Verlassen der Vorstellung genügt, habe ich es nicht mehr ausgehalten. Schade. dabei war ich vor paar Wochen in der Neuen Szene zu diuesm Charlotte von Mahlsdorf Stück. Das war soo gut, dass wir gleich nochmal insd Theater wollten. Und dann so eine Enttäuschung. Am albernsten dann die "aktuellen" Verweise auf die Politik. à la, Schuldenstand der Stadt, und was für Geld in den Tunnelfließt, usw. Gähn. Okay Kreuzer, die Anfangsszene war gut. Aber das wars dann auch schon.
Naja, ich freu mich trotzdem auf Wallenstein imMärz.


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Fotografie Internet

Body Art

13. Februar 2007 Gepostet von Unknown 1 Kommentare
Tolle Fotos auf russischer Seite Photo-reports zeigen body art.

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Literatur

Nominierungen zum Preis der Leipziger Buchmesse

Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Die Nominierungen für den Preis der Leipziger Buchmesse stehen fest, schreibt SPON.
Wilhelm Genazino, 1943 in Mannheim geboren und Georg-Büchner-Preisträger des Jahres 2004 gilt als Favorit für den Preis. Der charmante Chronist des deutschen Alltagslebens porträtiert in seiner nominierten Tragikomödie "Mittelmäßiges Heimweh" (Carl Hanser Verlag) den Verlierer Dieter Rotmund, der durch das Leben torkelt und nach und nach seine Körperteile verliert.

Antje Rávic Strubel, 1974 in Potsdam geboren, erzählt in ihrem Roman "Kältere Schichten der Luft" (S. Fischer Verlag) über eine von Eifersucht und Gewalt bedrohte Liebe. In einem schwedischen Feriencamp haben sich junge Menschen aus Ost- und Westdeutschland zusammengefunden - und jeder ist auf seine Art gescheitert und entwurzelt.

"Handy, Dreizehn Geschichten in alter Manier" (Berlin Verlag) ist der neue Roman von Ingo Schulze, 1962 in Dresden geboren. Die Protagonisten seiner tragischkomischen Erzählungen taumeln zwischen Liebe und Leid, Abschied und Aufbruch.

Wolfgang Schlüter, gebürtiger Niedersachse des Jahrgangs 1940, ist für den historischer Roman "Anmut und Gnade" (Eichborn/Die Andere Bibliothek) nominiert. Er spielt im vorrevolutionären Frankreich des 18. Jahrhunderts und handelt von Gott, Krieg, Vernunft, Aufklärung, Barockmusik - und die Pracht und Anmut der Oper.

Der 1934 in Chemnitz geborene Werner Bräunig begann bereits im Jahr 1960 mit der Arbeit an seinem Roman "Rummelplatz" (Aufbau-Verlag). Realistisch und schonungslos beschrieb er das Leben der Bergleute im Uranbergbau der "Wismut AG". Nach scharfer Kritik der SED-Zeitung "Neues Deutschland", die ihm "Beleidigung der Werktätigen und der sowjetischen Partner" vorwarf, brach er den Roman ab. Bräunig starb 1976 im Alter von 43 Jahren. Erst zwei Jahre nach der Wende gelangten seine Söhne über Umwege in den Besitz des Originalmanuskripts. Aus den insgesamt 711 Manuskriptseiten des ersten Bandes rekonstruierte die Aufbau-Lektorin Angela Drescher die nun vorliegende Fassung des Romans, der bisher als einer der wichtigsten ungedruckten Bücher der Nachkriegszeit gegolten hat.

Wie die Leipziger Messe am Dienstag weiter mitteilte, wählte die Jury bei den Sachbüchern unter anderem Saul Friedländer mit seinem Buch "Das dritte Reich und die Juden" aus. Der Preis wird in drei Kategorien verliehen: Die Auszeichnung der besten Frühjahrs-Bücher in den Kategorien "Belletristik", "Sachbuch/Essayistik" und "Übersetzung" ist zu gleichen Teilen mit insgesamt 45.000 Euro dotiert.

Im vergangenen Jahr wurde der deutsch-bulgarische Schriftsteller Ilija Trojanow, in der Kategorie Belletristik, für seinem Roman "Der Weltensammler" mit dem Preis der Leipziger Buchmesse ausgezeichnet.


Klingen alle recht spannend, Ingo Schulze ist wohl mein Favorit, aber auch Genazino ist wohl die Lektüre wert.
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Leipzig

Leipzig auf Platz 1

3. Februar 2007 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Schöne Überschrift. Geht aber nur um Monopoly. Beim einer neuen Monopoly-Version sollen nicht nur Straßen, sondern ganze Städte ersteigert werden. Ich habe ja schon mal die Leipzig-Variante in der Hand gehabt, weiss aber eigentlich nicht so wirklich was das bringt. Aber wenn es darum geht, Leipzig in der Region Ost nach vorn zu bringen, kann man sich sogar mal auf der Monopoly-Wahl-Seite registrieren. Danke für den Tipp, Heldenstadt Blog.
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