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Notizen aus Leipzig

Buch Lesen

Gelesen: Amos Oz: Der perfekte Frieden

30. Oktober 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Amos Oz: Der perfekte Frieden Auch mir blieb das Buch teilweise etwas schleierhaft. Interressant dennoch: die beschriebenen 60er Jahre in Israel, Hoffnung, Leben, trotz beginnender Scharmützel, die auf den 6-Tage-Krieg hinweisen. Kibbuz-Alltag wird nicht unbeding klarer, aber die frühsozialistischen Wurzeln lassen sich erahnen.
Interessant die Bezüge zu Europa. Amos Oz, den ich bei der Vorstellung seines letzten Buches im Altenb Rathaus in Leipzig sah, hat in diesem letzten autobiographisch gefärbtenb Roman des öfteren auf die europäischen Wurzeln verwiesen.
Bedingt lesenswert. Schöne Sprache.
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Buch Lesen

Gelesen: Edith Templeton: Gordon

Gepostet von Unknown 0 Kommentare
'Gordon' von Edith Templeton ist einen "atemberaubende, zugleich abstoßende und faszinierende Geschichte über eine sexuelle Obsession". Das kann ich nur unterstreichen. Mich lockte der Hinweis, dass das Buch nach seinem ursprünlichen Verbot in den USA und Deutschland bei der berühnmten Olympia-Press erschienen ist. Da dort auch mein großer Favorit Alexander Trocchi verlegt wurde, habe ich zugegriffen - und wurde nicht enttäuscht. Empfehlenswert.
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Buch Lesen

Gelesen: Arno Geiger: Es geht uns gut

18. Oktober 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Als Gewinner de Deutschen Buchpreis 2005 wurde es als großer Familenroman gelobt.
Der Held, Philipp Erlach hat das Haus seiner Großmutter in der Wiener Vorstadt geerbt, und die Familiengeschichte, von der er definitiv nichts wissen will, sitzt ihm nun im Nacken. Und das letzte Jahrhundert zählt ja nun nicht gerade zu den ereignisarmen: Die Großeltern Alma und Richard, die 1938 gerade Philipps Mutter Ingrid bekommen und nichts mit den Nazis zu tun haben wollen. Vom fünfzehnjährigen Peter, - Philipps Vater - der 1945 mit den letzten Hitlerjungen gegen die sowj. Truppen, die gerade Wien besetzen kämpft. Es ist ein gut lesbares Buch, aber ob deswegen der Buchpreis gerechtfertigt ist? Wen würde ich vorschlagen, mhm....
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Blog Lesen

Ein Blog über die verlorene Zeit

12. Oktober 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Die "Recherche" lesend sich selbst lesen: Der Schriftsteller Jochen Schmidt arbeitet täglich 20 Seiten Marcel Proust durch und schreibt darüber ein Internet-Tagebuch, schreibt DETLEF KUHLBRODT in der taz
Bloggen ist prima. Man vergesellschaftet einen größeren Teil des eigenen Schreibens und Denkens, entprivatisiert einen Teil des einsamen Nur-für-sich-Schreibens, diszipliniert sich dabei und tritt - direkter, als es in einer materiellen, fertigen Veröffentlichung möglich wäre - in einen Dialog mit dem Leser. Weil das Bloggen meist nicht bezahlt wird, ist es außerdem ein schöner Akt der Verschwendung.

Jochen Schmidt mag ich auch so. Wer das Oderbruch liebt, und seinen Erstling? Triumphgemüse gelesen hat, muss(!) sich diesem Urteil anschließen. Und hier bloggt er über Proust. Ich habe von Proust bisher nur Combray gelesen, was wohl ein Auszug aus der Suche nach der verlorenene Zeit ist, erschienen in einem Bändchen der taschenbibliothek der weltliteratur im Aufbau Verlag.
Das Blog werde ich wohl mal auf meine Leseliste setzen...
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Lightning exits woman's bottom

10. Oktober 2006 Gepostet von Unknown 1 Kommentare
Also in Australien ist wohl alles möglich: "Lightning exits woman's bottom - October 09, 2006 12:00am, Article from: The Australian
A WOMAN has suffered severe burning to her anus after being struck by lightning which hit her in the mouth and passed right through her body."Lightning exits woman's bottom
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Buch Lesen

Gelesen: Sándor Márais Tagebücher 1984 bis 1989

4. Oktober 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Zuweilen sehr melancholisch sind die Einträge in den Tagebüchern, die Marais bis zu seinem Tod geführt hat. Interessant ist, wie die 80er Jahre von einem Europäer im amerikanischen Exil reflektiert werden. Marais wollte immer wieder mal Ungarn und Europa besuchen, aber er starb kurz vorm Fall der Mauer.
Die Lektüre war zweifellos inspiriert von der großartigen Glut...
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Buch Lesen

Gelesen: John Dickie. Cosa Nostra. Geschichte Siziliens

1. Oktober 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Nicht nur weil sie den "Traktor" festgenommen habe - hier ein kurzer biographischer Abriß Ein Mafiosi: "Bernardo Provenzano (* 31. Januar 1933 in Corleone, Sizilien) ist der Kopf der Cosa Nostra, der sizilianischen Mafia. Auf Grund seiner Entschlossenheit wurde er auch Binnu u tratturi (sizilianisch für „Binnu der Traktor“) genannt oder kurz Zu Binnu („Onkel Binnu“). - loht sich das Buch von John Dickie. Als Historiker wagt er sich recht weit in die Zeitgeschichte, und deswegen liest sich das Buch recht spannend. Ebemnso historikermäßig hält sich Dickie mit Urteilen sehr zurück, beschreibt aber so detailliert, dass man sich selbst einfach ein Urteil bilden kann. - Was dann wohl im beabsichtigten Sinn ausfällt, denn die MAfia kommnt nicht eben gut weg. Wenn man den Paten gesehne hat, und von Ehre, Familie etc. ausgeht, macht er klar: Es geht nur um Geld. Interessant fand ich die Pssagen über den Beton. Jede(r) Besucher Palermos wird wissen warum. Die Stadt ist so zubetoniert....Lesenswertes Buch.
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