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Notizen aus Leipzig

Gelesenb: Norbert Elias: Über den Prozeß der Zivilisation

31. Mai 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
"Über den Prozeß der Zivilisation' (1939) ist das bedeutendste Werk des deutschen Soziologen Norbert Elias. In zwei Bänden beschreibt er die Entwicklung der Zivilisation: Der erste Band behandelt die Psychogenese der modernen Subjektform, die er in drei Stadien einteilt: die mittelalterliche courtoisie, die höfische civilité und die neuzeitliche civilisation. Im zweiten Band beschreibt Elias parallel dazu die Soziogenese, die er wiederum in drei Prozessstadien einteilt: Feudalisierung, Monopolisierung von Machtmitteln und der Vergesellschaftung dieser Monopole. Der Neuausgabe 1968 die mir vorliegt, fügte Elias eine ausführliche Einleitung sowie ein Schlusskapitel hinzu. Ich war recht angetan von dem doch recht flüssigen stil. Als Überblick auch über die Staatwerdung von Frankreich, England und Deutschland auch sehr nützlich. Den Absturz der Bildungsgesellschaft markiert wohl Elias`selbstverständlichesw Voraussetzen umfangreicher kenntnisse der französischen Sprache, die gerade iom ersten Teil in zahlreichen langen Zitaten einfach evrlangt wird; es gibt keine deutsche Übersetzung. Mehr natürlich hier Über den Prozeß der Zivilisation - Wikipedia:
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Jans Küchenleben: Leizpiger-Allerlei (WM-Rezept für Leipzig)

30. Mai 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Jans Küchenleben: Leizpiger-Allerlei (WM-Rezept für Leipzig): "Man ist geneigt dieses Gericht schnell zu unterschätzen und als einfach Beilage abzutun, wie man sie heute in Dosen im Supermarkt kaufen kann. Doch Leipziger Allerlei ist viel mehr als eine Beilage. Zubereitet mit frischen Flußkrebsen wurde es früher als Zwischengang beispielsweise bei Staatsempfängen serviert." Genau. Sehr lecker. Und ein schönes Rezepte-Blog. Darüberhinaus mit Verlinkung auf das Heizgerät.
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Lesefieber: Bücher entleihen und zurückgeben

23. Mai 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Lesefieber: Bücher entleihen und zurückgeben: "Bücher entleihen und zurückgeben
Der Gedanke eines allgemeinen Rückgabetages für ausgeliehene Bücher führte im England des 18. Jahrhunderts zur Idee, einen bestimmten Termin festsetzen, an dem es die Ehrenpflicht jedes Gentlemans sei, ausgeborgte Bücher, die sich in seinem Haus angesammelt haben, zurückzuschicken. Diese Bücherpakete solle die königliche Post zum halben Tarif befördern. Dieser Plan ließ sich aber nicht durchsetzen. Eine andere Idee aus Frankreich war etwas lebensnäher. Dort wurde 1911 ein Verein mit dem Namen 'Liga gegen das Verleihen von Büchern' gegründet. Seine Mitglieder waren fein heraus: Wenn sie um ein Buch angegangen wurden, brauchten sie keine Ausreden zu erfinden, sondern nur darauf hinzuweisen, dass sie ihrer Liga im Wort seien. So konnte man auf stilvolle Weise mit seinen literarischen Schätzen geizen. (Ludwig Muth)"
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GalerieRieRiemann

12. Mai 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Die 12. 24-Stunden-Ausstellung mit dem Titel 'PHANTOME' findet am Samstag, dem 13. Mai 2006 von 00:00 bis 24:00 Uhr statt. "Diesmal haben wir einen geeigneten Ort in Plagwitz gefunden – das Haus Merseburger Str. 25 / Ecke Karl-Heine-Str," heißt es auf der (geheiomen) Internetseite.GalerieRieRiemann Das Haus ist sehr schön, will dort nicht "Besser leben" einen Club eröffnen?
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Buch Lesen

Gelesen: Helene Hanff 84, Charing Cross Road

11. Mai 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Großartig! Briefwechsel zwischen einem britischen Antiquar und einer amerikanischen Vielleserin, der genau zwanzig Jahre zwischen 1949 und 1969 umfasst. Den britischen Buchhändler Frank Doel beschreibt er als die "Verkörperung aller Antiquariatstugenden", ganz verzaubert ist unser Rezensent aber vor allem von dem "Konversationsgenie" Helene Hanff, die den Buchhändler mit "gezielten Frechheiten und liebevollen Provokationen" aus seiner anfänglichen Reserve locke. Hanff sei es zu verdanken, dass aus der Geschäftskorrespondenz über Bücher ein persönliches Gespräch wurde, an dem sich bald sämtliche Mitarbeiter des Antiquariats beteiligten. Ingendaay zitiert eine Passage aus einem Brief der Hanff, die ihren Witz und ihr Temperament zeigt: "Das nennen Sie Pepys' Tagebuch!? Das ist nicht Pepys' Tagebuch, das ist die elende Zusammenstellung von Exzerpten aus Pepys' Tagebuch, herausgegeben von irgendeinem übereifrigen Kerl, der in der Hölle verfaulen möge! Ich könnte ausspucken davor! Wo ist der 12. Januar 1668, als ihn seine Frau aus dem Bett jagt und mit einem glühend heißen Feuerhaken quer durchs Schlafzimmer verfolgt?" Danach fragt sie, ob sie frische Eier oder Eipulver zu Weihnachten schicken soll. Für Ingendaay ist das Buch eine "Zeitmaschine": Obwohl es von einer vergangenen Epoche erzählt, die Autoren inzwischen tot sind und die Buchhandlung Marks und Co längst nicht mehr existiert, ändere das Gespräch über Bücher "unser Zeitempfinden radikal". Rainer Moritz habe die Briefe "tongenau übersetzt".
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Gelesen: Ernst Jünger Auf den Marmorklippen

Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Okay, man kann von ihm halten was man will. In der Wikipedia heißt es "1939 erschien seine Erzählung Auf den Marmorklippen, in der kaum verhüllte Kritik an den blutigen Methoden des Oberförsters, der die Macht übernommen hat, geäußert wurde." Das würde ich genauso sehen. Dort läßt sich auch nachlesen, dass Jünger "nationalrevolutionär" war, und sich von der NSdAP abwandte. Allerdings soll "Jünger selbst sich aber zeitlebens mehr oder minder vehement gegen die Interpretation der Marmorklippen als Schlüsselroman bzw. „Widerstandsbuch“ gewehrt haben. Der Oberförster im Buch, als kulturloser, gewalttätiger Räuber und seine ebenso widerlichen, rohen Truppen lassen einen direkten Bezug zu Hitler zu. Und als Konervativer sieht Jünger die Vernichtung des "Tales" natürlich mit Gram. Dennoch: Sein Umgang mit der deutschen Sprache ist beeindruckend.
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England wird Weltmeister

10. Mai 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Genau! Da die FIFA ja ohnehin alles regtelt, angefangen vom Verbot für alle Taxen, die nicht der Marke Hyundai angehören, vors Stadion zu fahren, bis zum TM Begriff WM oder Bierausschank, sollte ja eigentlich auch schon der Sieger feststehen. Und welche Spiele wie spannend sind. Also, laut Spreeblick : wird England Weltmeister! Und die wissens vom Vater eines Kumpels der Imaginary Animals." Und wie spannend sind eigentlich die für Leipzig vorgesehenen Spiele? Ist das schon geklärt?
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Main Page - lyrics from LyricWiki

8. Mai 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Mitschreiben! Jetzt aber los, das LyricWiki ist da: "Welcome to LyricWiki.org"
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Henryk M. Broder zu FJ Wagner

5. Mai 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Wagner auf Seite zwei der BILD mag man oder nicht. Wohl eher nicht? Eine herrlich bissige Auseinanderstezung mit Deutschjlands meistgelesensten Kolumnisten findet sich (schon älter) im Schmock der Woche: von Henryk M. Broders: "Franz-Josef Wagner Kolumnist und Fachmann für
das Privateste und Persönlichste"
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politik-digital | Plattform für Politik und Internet

4. Mai 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Lesenswerter Beitrag zum Thema bloggen und so weiter.
"Von Blogs, pferdelosen Wagen und Damenunterwäsche" Lässt sich weiter unten prima nachvollziehen, nicht?
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Schleim - ein neues Polizeimittel?

3. Mai 2006 Gepostet von Unknown 0 Kommentare
Einschleimen - im Auftrag des Staates

Wasserwerfer, Gummiknüppel, Tränengas - all das kennt der Randalierer. Jetzt haben Forscher in den USA ein neues Mittel entwickelt, das die Gewaltbereitschaft auch von Extremisten und Hooligans auf eine harte Probe stellt: Schleim.

Wissenschaftler eines Instituts in San Antonio (US-Bundesstaat Texas) entwickelten eine tragbare Kanone, die aus drei zylindrischen Tanks und zwei Düsen besteht. Wie das Wissenschaftsmagazin 'New Scientist' mitteilt, wird aus ihnen mit Pressluft Wasser und feingemahlenes Polyacrylamidpulver auf widerborstige Zeitgenossen gespritzt. Treffen sich beide Substanzen in der Luft, bildet sich ein höchst glitschiger Schleim, der sich gleichmäßig über den Boden verteilt. Immerhin 55 Quadratmeter sollen damit gleichmäßig bedeckt werden können. Nicht einmal Autos sollen auf diesem unorthodoxen Untergrund noch fortdüsen können," meldet die
tagesschau
In einer alten Letrre wurde das schon mal als Polizeiwaffe der Zukunft vorgestellt. Auf jeden Fall wären am Montag die Kameraden in Leipzig schön weggeschleimt worden. Und dagegen gibt es eigentlich nichts einzuwenden...
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